Aua!

Monday Workout

Frontsquats 3 @ 70 %, 3 @ 80 %, 3 @ 85 %, 2x 3 @ 90 % of 1 RM

Einige von euch werden es vielleicht schon am Titel, spätestens aber an der Kürze meines Workouts erkannt haben. Da stimmt was nicht. Und zwar leider gleich an mehreren Stellen. Meine erste wunde Stelle ist meine rechte Hand. Ich habe den Verdacht mir eine Sehnenscheidentzündung zugezogen zu haben. Das wäre wirklich richtig beschissen, ist aber wenn ich mir überlege das ich seit Ende Mai den Hook Grip für alle meine olympischen Lifts und auch für die Deadlifts benutze nicht ganz unwahrscheinlich. Ich denke die neue Art der Belastung für meinen Daumen hat dazu geführt, dass die Sehen überstrapaziert wurde. Naja auf jeden Fall habe ich bei bestimmten Bewegungen und Belastungen z.B. wenn ich Zug auf den Daumen oder den Zeigefinger oder Druck auf den Handballen ausübe, einen stechenden Schmerz. Super! Wehwehchen Nummer zwei muss ich mir wohl letzte Woche bei den Deadlifts zugezogen haben. Ich kann es nur schwer beschreiben aberauf der rechten Seite, dort wo der Latissimus Dorsi endet und der Rückenstrecker beginnt tuts ordentlich weh. Vor allem habe ich das gemerkt als ich heute versucht habe Overhead Presses zu machen. Ging einfach nicht. Um den Rumpf zu stabilisieren muss ich die Rückenmuskeln anspannen. Das gepaart mit der Last von oben schmerzt so sehr, dass ich mich nicht in der Lage sah weiterzutrainieren.

Scheine mir da letzte Woche beim Kreuzheben etwas getan zu haben. Ich hatte die grandiose Idee barfuss zu heben. An sich kein Problem und eine coole Gescchichte. Aber wenn ein Bein einen Zentimeter kürzer ist als das andere, kann das schnell zu einer ungleichen Belastung führen. So dann wohl geschehen letzte Woche. Bei meinem letzten Satz verspürte ich ein Ziehen an besagter Stelle. Da es mich danach aber nicht weiter einschränkte und auch bisher nicht wieder aufgetaucht war, tat ich es als "keine Ahnungs was das war" ab. Jetzt vermute ich, dass ich mir den Muskel angezerrt habe. Wirklich blöd.

Normalerweise sind Verletzungen ein Zeichen für Überbelastung. Also entschied ich mich heute erstmal Pause zu machen und die Situation genau zu anlysieren. Bei dieser Analyse bin ich dann zu dem Schluss gekommen das Programm für eine Weile zu wechseln und dem CrossFit Main Site Programming zu folgen. Dies ist etwas mehr auf Konditionierung und weniger auf reine Power und Kraft ausgerichtet. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe es schwer zu heben und zwar so oft wie möglich.  Und mit dem Programm von CrossFit Football habe ich unglaubliche Erfolge gehabt und Fortschritte gesehen. Aber auch im Hinblick auf den Wettkampf im September ist es sinnvoll ein bisschen vom Kraftfokus abzulassen und an meiner generellen Kondition zu arbeiten.
Ich werde natürlich weiterhin schwer heben, aber nicht mehr vier Tage die Woche. Dafür werde ich wohl einen Tag pro Woche mehr trainieren, da das Pogramm 3 Tage "on" 1 Tag "off" ist.  Die Zeitersparniss kommt mir auch recht gut gelegen. Ich werde so in der Lage sein ein bißchen Zeit täglich mit meine Schwachpunkten zu verbringen. Oh Freude.

Soviel dazu. Jetzt haue ich mich erstmal hin und versuche meinen Rücken zu entspannen.
Ein Update zu meinem Zustand dann morgen.
Achso ja, zum Arzt werde ich die Tage wohl auch mal gehen. Insbesondere wegen der Hand. Keine Lust auf eine chronische Geschichte hier.

Bis dahin und bleibt fit!

Kommentare:

  1. Espera unos días que se te van a ir todos los males... pass auf dich auf, mein Junge!

    AntwortenLöschen
  2. Zu hohe Risiken beim Cross Fit!

    Wenn wir im anaeroben laktaziden Bereich hohe Wiederholungen im akzelerierten/dezelerierten Amplituden vollziehen ist immer eine hohe nervale Belastung gegeben, was zu einer unsauberen Ausführung und nicht mehr korrekten Bewegung führt. Schnelligkeitsbewegungen müssen antrainiert werden , so ist es im Leistungsport üblich. Wenn aber die Zielgruppe des CrossFit Trainings eher jünger scheint werden gewisse Überlastungserscheinungen nicht deutlich signalisiert.

    Fazit Rent-a-Trainer-Berlin

    Auf das sollte geachtet werden:

    1. Jeder Teilnehmer sollte auf sein Leistungsniveau getestet und eingestuft werden!

    2. Jeder Teilnehmer sollte eine Anamnese ausfüllen, in der jegliche Risiken aufgezeichnet und dann optimal umgesetzt werden können.

    3. Es sollten verschiedenen Belastungen angeboten werden.

    4. Ausbelastungen sollten vermieden werden.

    5. Biomechanische Gelenkmuster sollten bei den einzelnen Übungen überdacht und angewandt werden (Langandauernde Schwingungsbelastungen des Hand-Arm- Systems oder des ganzen
    Körpers können zu degenerativen Veränderungen in den Armgelenken oder der
    Lendenwirbelsäule führen.)

    6. Regenerationsmaßnahmen sollten angewandt werden.

    In bester Gesundheit Grüßt Sie
    Coach Sebastian Winkler

    AntwortenLöschen
  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen