Spaß mit Kettlebells

John Turner, 67 Jahre alt als das Foto aufegnommen wurde! Repekt!
Thursday WOD

Auf Zeit:

300m Sprint mit Kettlebell

30 Sekunden Unterarmstütz/Plank

10 Kettlebell Thruster

30 Sekunden Unterarmstütz/Plank

20 Kettlebell Swings

30 Sekunden Unterarmstütz/Plank

30 Kettlebell Sumo-Deadlift-High-Pulls

30 Sekunden Unterarmstütz/Plank

20 Kettlebell Swings

30 Sekunden Unterarmstütz/Plank

10 Kettlebell Thruster

30 Sekunden Unterarmstütz/Plank

300 m Sprint mit Kettlebell

Zeit: 11:56 Minuten

Ohja! Meine Beine beschwerten sich immer noch ein bisschen vom vorherigen Tag als ich mich auf den Weg zum Lietzenseepark machte, um wie schon am Vortag mit der Berliner CrossFit Gruppe zu trainieren. Im Gepäck, meine 24 kg Kettlebell. Somit gestaltete sich schon der Weg zum Training als Warm Up und kleines Workout. Treppen rauf und runter, balancieren im Bus und ewig langes gehen mit Zusatzgewicht. So war mir schon gut warm als ich am Treffpunkt ankam. Es stellte sich heraus das ich trotz erschwerter Bedingungen der erste war, aber ich musste nicht lange warten bis die anderen eintrafen. Unter anderem auch, ich gebe ihm jetzt einfach mal einen Spitznamen und hoffe dafür nicht bestraft zu werden, "Mighty Mike". Ich hatte im Vorfeld schon einiges von Mike gehört/gelesen und mein Bild eines super fitten Feuerwehrmannes wurde nicht enttäuscht. Er war übrigens auch derjenige der sich das nette WOD ausgedacht hat.
Wir waren eine große Gruppe und um allen gerecht zu werden und damit jeder eine passende Kettlebell hatte, wurde die Gruppe in zwei Heats aufgeteilt. Ich war in der ersten.
Als es 3-2-1 GO hieß, nahm ich die Kettlebell auf und setzte mich an die Spitze des Feldes. Ich kann mich noch daran erinnern wie ich dachte, "Hmmm, das ist ja gar nicht so schwer! Das wird angenehm." Naja wie so oft, falsch gedacht. Nach circa 200 Metern merkte ich wie meine Beine zu machten und ich langsamer und langsamer wurde. Endlich am Ausgangspunkt angekommen, warteten die 30 Planks auf mich. Da meine Beine und vor allem auch die Hüftbeuger schon von den Vortagen ordentlich malträtiert waren stellte sich dieser Teil, der eigentlich zu Entspannung der Unterarme gedacht war, als meine härteste Prüfung heraus. Thruster, Swings und SDHPs, all das war kein Problem. Was wirklich schrecklich war, waren die 30 Sekunden im Unterarmstütz. Irgendwann verlor ich die Führung in meinem Feld, also scheinen auch die Thruster, Swings und SDHPs nicht ganz so leicht gewesen zu sein, aber was mir als wirklich eklig im Gedächtnis geblieben ist, sind ganz klar die Planks. Nun gut, langer Rede kurzer Sinn, endlich waren die letzten 30 Sekunden um und ich schulterte meine 24 kg zum letzten "Sprint" der allerdings eher an ein schnelles Gehen, wie man es manchmal, obwohl doch eher selten bei Nordic Walkern zu sehen bekommt. Wer weiß, vielleicht wiegen deren Stöckchen ja 24 kg das Stück und sie sagen es bloß keinem. Das wäre doch eigentlich mal ein geiles Workout. 5 Kilometer Nordic Walking mit zwei 24 kg Eisenstangen. Hammer, auf dem Weg kann man sich wahrscheinlich irgendwann von seinen Armen samt Stangen verabschieden. Hier stellt sich dann die Frage, was hält länger? Griffkraft oder Schultern.
Ich schweife ab... Mike und Flo starteten im zweiten Feld und legten wie zu erwarten mit unter zehn Minuten super Zeiten hin.
Nicht zu atmen hat übrigens wenig gebracht. Es muss also irgendein anderes Wundermittel geben um schneller zu sein.
Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass der Weg nach Hause noch viel schöner war als der Weg zum Training!

Soviel zum Donnerstag. Es hat wieder richtig viel Spaß gemacht und ich freue mich auf nächste Woche.

Bis dahin, bleibt fit!

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